Romanexposé: „Heterophobie“ (oder auch „Junge herzt Mädchen“)

Dies ist noch kein wirkliches Exposé, sondern eine Projektidee, über die ich grüble.
Lohnt es sich, das weiter zu verfolgen und gar zu schreiben?

 

In einer fernen Zukunft. Nach einem Atomkrieg und diverser anderer politischer Tragödien hat es der überlebende, kleine Teil der Menschheit geschafft, neu anzufangen. Wir haben aktuell wieder eine Gesellschaft, die sich ähnlich der unseren technisch entwickelt. Allerdings hat sich gesellschaftlich und sozial einiges gewandelt. Die Menschheit war nach den Kriegskatastrophen unfruchtbar geworden, und es ist heutzutage völlig normal, dass Nachfahren automatisch von Konzernen und Einrichtungen künstlich gezeugt werden. In dieser Gesellschaft, die die Fortpflanzung als natürlichen Antrieb abgeschafft hat, entwickelten sich neue Strukturen. Es ist absolut normal, dass Frau mit Frau und Mann mit Mann verheiratet ist. Es ist sogar soziale Norm. Gleichgeschlechtlich gilt nach den ganzen Konflikten der Vergangenheit als die normale Partnerschaft. Auch wenn Männer und Frauen gesellschaftlich gleichgestellt sind, so traut man Männern eher keine führenden und politisch wichtigen Stellen zu, da sie zu aggressiv sind, und Frauen zu schwach für körperliche Schwerstarbeit sind. Somit gibt es zwar immer wieder Ausnahmen, aber ohne Diskriminierungen erdulden zu müssen, bleibt das jeweilige Geschlecht lieber in seinen gewohnten Strukturen. Romantische oder gar sexuelle Handlungen zwischen den Geschlechtern ist undenkbar geworden und gilt als abartig.

In dieser neuen Welt lebt Max. Er ist ein gewöhnlicher Teenager kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag. Er geht jeden Tag zur Schule und weiß noch nicht recht, was er nach dem Abitur eigentlich mit seinem Leben anfangen soll.
In seiner Klasse taucht eines Tages Melanie auf. Ihre Mütter mussten aus beruflichen Gründen umziehen. Melanie ist ein wenig introvertiert und wirkt sehr ablehnend und frustriert, als man sie an der Schule vorstellt. Sie tendiert dazu, Ärger zu stiften, und wirkt rebellisch.

Und Melanie hat beschlossen, dass Max ihr neuer, bester Freund werden soll. Zunächst versteht er das nicht und ist skeptisch, kann aber dann doch zunehmend Sympathie für die Rebellin entwickeln. Das alles wirkt einfach nur wie eine recht ungewöhnliche Freundschaft, bis Max sich in Melanie verliebt. Denn genau das ist nicht in Ordnung – so sehen das alle Beteiligten. Doch wie sehr auch die gesamte Umwelt versucht, dieser „perversen“ Beziehung einen Riegel vorzuschieben – es ist zu spät. Melanie ist schwanger.

Ein Spießrutenlauf der Diskriminierung, Anfeindung und der Verfolgung durch merkwürdige, staatliche Institutionen beginnt. Wie weit werden Melanie und Max gehen, um zu ihrer Beziehung zu stehen?

Was denkt ihr? Ist das ein Buch?

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